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Amateurfunk, das Hobby einmal anders betrachtet.

Geschichten und Erlebnisse aus dem Vereinsleben eines Ortsverbandes.

Ähnlichkeiten sind nicht gewollt könnten aber durchaus sein. Tatsachen oder Geschichte - es kommt auf die Sichtweise an.

Ich gehe in der Geschichte eines Ortsverbandes zurück, als die Welt sozusagen noch “heile” war an den Punkt, als es einen Wechsel an der Spitze des OV´s gab und der Ortsverbandsvorsitzende, nach mehr als einem Jahrzehnt erfolgreicher Vereinsarbeit, sein Amt an den Nachfolger übergab. Der Nachfolger, ein Funkamateur der auch schon längere Zeit Mitglied dieses Ortsverbandes war, hatte schon immer Ambitionen auf den Posten des OVV - ich nenne ihn der einfachheitshalber OM 08/15.

Nach seiner Wahl dauerte es nicht lange, da verspürte OM 08/15 das Bedürfnis den Ortsverband mit Posten und Ämter aufzublasen, nur um die Arbeit gut zu verteilen damit er keine hatte. Da soll es einen Manager für Events gegeben haben, eine Arbeitsgruppe die sich ausschließlich mit überschüssigen Funkmaterial zur Veräußerung beschäftigte, einen Contestmanger zur Ausarbeitung und Erstellung einer leistungsstarken Contestgruppe und man weiß nicht, was 08/15 sonst noch für Hirngespinste hatte und sei es bloß z.B. einen Posten für einen Briefmarkenanlecker.  Im übrigen sollte Geld keine Rolle spielen, denn im Ausgeben von anderen Geldern war 08/15 Spitzenreiter. Letztendlich ließ er für sich arbeiten um dann selbst im Scheinwerferlicht glänzend dazustehen.

Der Ortsverbandsvorsitzende, auch OVV genannt, plante die Fülle der Geräte gut unterzubringen, da ein ehemaliger Lagerort nicht mehr zu Debatte stand. An einem OV-Abend teilte er das den anwesenden Mitgliedern mit, dass er eine geeignete Räumlichkeit gefunden hatte. Auf den Hinweis eines Mitgliedes, dass diese Räumlichkeiten feucht seien, und zur Lagerung technischer Geräte absolut ungeeignet, wurde eine Person zur Prüfung des Sachverhaltes bestimmt, die danach einen Bericht anzufertigen hatte. Der Mieter der Räumlichkeit, der in diesem Fall als Untervermieter auftrat,  betonte, dass es keine Feuchtigkeit gäbe, obwohl der Hinweisgeber das Gebäude und die Räumlichkeiten besser kannte, wurde den Mitgliedern des OV´s später ein Bericht präsentiert aus dem hervorging, dass keine Feuchtigkeit vorhanden und die Räumlichkeiten zur Lagerung von Funkgräten und weiteren elektronischen Geräten geeignet sei. Selbst der Eigentümer des Gebäudes wusste von dem Feuchtigkeitsproblem und auch Personen, die sich für mehrere Stunden dort drin aufhielten berichteten immer wieder, dass die Bekleidung danach muffelig riechte. Der Eigentümer hatte das Objekt dem Mieter unter sehr günstigen Mietkonditionen überlassen allerdings auch damit verbunden, dass der Mieter keine Ansprüche zu stellen und für die Erhaltung des Gebäudes zu sorgen hat. Der Mieter vermietete als Untervermieter an den OV, denn es war ja alles in bester Ordnung. Abgesehen davon hätte der Mieter nicht eine Untervermietung vollziehen dürfen aber das ist nur nebensächlich.

Der Contesmanager plante großes nur sollte man auch wissen was man tut. Es wurde Material gekauft, denn wie erwähnt spielte Geld keine Rolle. Irgendwann gab es wohl Meinungsverschiedenheiten und der von 08/15 hochgelobte Contestmanager begann Fahnenflucht und lies die Truppe sitzen. Andere OM´s aus dem OV hatten auch schon längst sich anderweitig bei anderen Contestgruppen eingebracht und hatten kein Interesse mehr an der Contestaktivität im eigenen Ortsverband. Das dieses Projekt scheiterte war klar. Einen Eventmanager gab es inzwischen auch nicht mehr und die einberufene Gruppe der Mitglieder, die sich mit dem Verkauf überschüssigen OV-Materials beschäftige, war nicht wirklich effektiv. Die Stimmung im Ortsverband eher unterirdisch und so kam es wie es kommen musste, nach seiner ersten Amtszeit legte 08/15 sein Amt nieder, da er keinen Rückhalt mehr im Ortsverband hatte.

Es wurde ein neuer OVV gewählt dessen Aufgabe es war, den in den Dreck gefahrenen Karren seines Vorgängers OM 08/15 wieder herauszuholen, den Ortsverband neu zu strukturieren und versuchen das Beste aus der misslungen Amtszeit und dem vielen zu Bruch gegangenen Geschirr zu machen. Keine leichte Aufgabe. OM 08/15 war nicht in der Lage, gemäß der DARC-Satzung eine Übergabe zu machen, sondern machte sich mehr oder weniger aus dem Staub. Selbst den Schlüssel zu der gemieteten Räumlichkeit erhielt der neue OVV erst ein halbes Jahr später. In dieser Zeit hätte 08/15 jederzeit sich eigenmächtig Zugang verschaffen können. Im Beisein eines weiteren Mitgliedes betrat der neue OVV dann, nachdem er den Schlüssel erhalten hatte, die Räumlichkeit und es bot sich ein chaotisches Bild. Geräte standen teilweise unverpackt herum, es war dreckig, modrig und der Zustand der Geräte war katastrophal. Deutliche Rosterscheinungen und teilweise Schimmel war zu sehen und von sachgemäßer, geschweige denn fachlicher Lagerung, war man weit entfernt. Ein Übergabeprotokoll gab es im übrigen nicht, dass hatte man von 08/15 auch nicht erwartet. Die Räumlichkeiten wurden durch den neuen OVV umgehend gekündigt und das komplette Material zuerst bei einem Mitglied eingelagert. Danach begann man mit der Bestandsaufnahme und stellte da schon Unregelmäßigkeiten fest. Es wurde in Schrift und Bild protokolliert bzw. dokumentiert und der OVV kam nach intensiver interner Beratung zu dem Schluss, dass das Material zum bestmöglichen Preis verkauft werden soll. Die Verkaufsaktionen zogen sich über mehrere Jahre hin und unterm Strich hatte die falsche Lagerung einen Schaden im vierstelligen Bereich verursacht, denn die Geräte konnten oftmals nur als defekt verkauft werden.

Nachdem klar war, dass man den Bestand auf “Null” fahren musste, begann ein Neuaufbau im Ortsverband der bedarfsorientiert ausgerichtet war. Entscheidungen über Gerätekäufe wurden im engeren Rahmen getroffen, doch zuvor wurden die Mitglieder darüber informiert und Meinungen eingeholt. Die Stimmung im OV verbesserte sich spürbar. Der Wiederaufbau war mit der längeren Amtsperiode dieses OVV abgeschlossen und so konnte er den wieder solide dastehenden Ortsverband an einen weiteren Nachfolger übergeben. Trotzdem war er noch in beratender Funktion tätig was auch rege angenommen wurde.

Der neue OVV hatte in seinem Vereinsleben in diesem Ortsverband auch schon die eine oder andere Tätigkeit inne. Ihm war das alles nicht fremd und er wollte das Erbe seines Vorgängers mit Bedacht weiterführen. Wie aus heiterem Himmel tauchte OM 08/15 wieder auf. Brachte sich in den Ortsverband ein merkte aber wohl auch, dass er bei den OM´s die seine stümperhafte und desaströse Führung miterlebt hatten, nicht sonderlich beliebt war. Er wandte sich an neue Funkamateure und Jüngere, die das alles nicht miterlebt hatten und positionierte sich bei diesen durch wärmende Worte, große Hilfsbereitschaft und schenkte hier und da auch mal etwas. Dadurch erschlich er sich die Gunst und Aufmerksamkeit Derer die ihn nicht so kannten und nicht wussten, dass er eigentlich ein Narzisst ist. Siehe auch Wikipedia.

Er akzeptiert es nicht wenn Menschen um ihn herum Alleingänge machen - er muss immer über alles informiert sein. Um seine eigenen Schwächen zu vertuschen bedient er sich ganz banalen Hilfsmitteln, indem er andere Personen in Misskredit bringt und sie denunziert. Er selbst stellt sich als Retter dar, als einer der den Aufbruch signalisiert, durch ihn geht es aufwärts zu neuem Glanz ohne aber dabei nicht zu vergessen, dass er ein Intriegenspinner ist. Prinzipiell ist er ganz simpel strukturiert und wer seine Spielchen kennt, kann sich gegen seine Angriffe bestens wehren.

Nachdem er genügend um sich geschart hatte begann er gegen den OVV zu arbeiten. Er versprach seinen “Jüngern”, dass, wenn er gewählt wird, man große und interessante Projekte machen würde. Er fühlte sich mehr und mehr sicherer und trat auch gegenüber Mitarbeitern einer Stadt als Beauftragter auf, wie es um die Planung eines Relais ging, denn das gehörte auch zu seinen Versprechungen. Dabei spielte es keine Rolle, dass ein deutlich besseres und in seinen Möglichkeiten umfangreicheres Relais sich in ein paar Kilometern Entfernung befand. Nein, man brauchte schon ein eigenes Relais, denn Narzissten setzen sich gerne Denkmäler denn sie wollen bewundert werden.

Dies geschah alles hinter dem Rücken des damals amtierenden OVV. Dieser wusste allerdings von der Tätigkeit des 08/15 und lies sich sogar von Stadt das Auftreten schriftlich bestätigen. Auch wurde hinter dem amtierenden OVV behauptet, dass dieser das Geld zum Fenster hinaus werfe und Geräte kauft ohne Rücksprache mit den Mitgliedern. Das dies auch nicht stimmte merkten seine Jünger nicht und glaubten seinen Worten. Der OVV hatte nur einen Gerätekauf veranlasst, da es sich um eine Ersatzbeschaffung eines ausgedienten Gerätes handelte und es zudem einen glücklichen Umstand gab, das es neben dem guten Verkaufserlös des alten Gerätes auch noch eine wohlwollende Spende gab, so dass die Kosten für den OV minimal waren. Nicht einmal 150 EURO musste man zahlen, bei einem Gesamtvermögen weit in den vierstelligen Bereich ist das keine wirkliche finanzielle Belastung. Aber im aufblasen war 08/15 schon immer gut.

Zur anstehenden Wahl des OVV war diesem klar, dass die Intrigen gegen seine Person sicherlich Wirkung haben werden. Er entschied sich trotzdem zur Wiederwahl anzutreten wohlwissend, dass es schwer sein wird diese zu gewinnen, aber er wollte sehen, wie stark denn die Position von 08/15 innerhalb des OV´s war. Dieser war bedacht nichts unversucht zu lassen um den amtierenden OVV in einem schlechten Licht darzustellen. Da 08/15 zusätzlich rassistische Züge hatte stellte er unter den Beweis, als es einmal darum ging einen OM zu einem OV-Abend einzuladen der aber Aufgrund seiner Hautfarbe von einem OV-Mitglied als “Schwarzfunker” bezeichnet wurde und 08/15 es sich nicht nehmen lies die Frage zu stellen, wo denn dieser OM aus Afrika seine Lizenz gekauft hätte. Gott sei Dank fand dieses Treffen nicht statt und so musste man sich wirklich fragen, welchen Kleingeist Menschen mit diesen Äußerungen haben. Der Amateurfunk ist ein völkerverbindendes Hobby das auch keine ethnischen Grenzen kennt, doch es gibt auch Funkamateure, die mit diesen Aussagen beweisen, dass ihr IQ dem eines Regenwurmes entspricht.

Die Wahl gewann 08/15 und er fühlte sich sehr bestärkt, denn er kann ja alles besser. Zu erwähnen sei noch, dass 08/15 keine Kosten und Mühen gescheut hatte Mitglieder, die sich schon seit zig Jahren nicht mehr an den OV-Abend blicken liesen, anzukarren, damit diese 08/15 ihre Stimme geben können.

Der abgewählte OVV übergab ordnungsgemäß laut DARC-Satzung die erforderlichen Unterlagen, die von 08/15 unterzeichnet wurden und zog sich dann aus dem Vereinsleben dieses Ortsverbandes zurück. Er war allerdings nicht der einzige OM der ging, denn es darf wohl keine drei Tage gedauert haben, als ein weiterer OM kündigte und viele andere wichtige Funkamateure den Ortsverband innerhalb eines Jahres verliesen, unter anderem auch sämtliche OVV´s mit mindestens 4jähriger Amtszeit. Seine Jünger haben diese Zeichen bis heute noch nicht erkannt. Das Relais wurde aufgebaut wird aber weitgehend nicht aktiv benützt. Lediglich zum testen des Ruftones, ob dieser am eigenen Gerät noch funktioniert, scheint es gut zu sein. In Insiderkreisen spricht man vom Steckdosenklub wenn es um diesem Ortsverband geht.

Ach ja, der OV hatte auch vor der zweiten Übergabe an 08/15 ein sehr solides Finanzpolster. Ob dem heute noch so ist, ist nicht bekannt.

Inzwischen hatte man auch versucht sich in der regionalen Zeitung positiv darzustellen. Wenn im Zeitungsbericht für den Leser aber eindeutig der Eindruck entsteht, dass es sich beim Funkamateur, der das Hobby Amateurfunk betreibt, um eine aussterbende Rasse handelt, so ist das nicht wirklich positiv. Wenn man dann mit einem Bild glänzen möchte, dass einen in die Jahre gekommen Funkamateur mit fetten Gesicht und speckigen Haaren an seiner Funkstation zeigt, so kann man nicht allen ernstes Glauben, dass es sich hierbei um eine medienwirksame Promotion handelt die junge Menschen für das Hobby begeistern soll.

Dieser Bericht wird in unregelmäßigen Abständen weitergeführt.

 

Ist die Mitgliedschaft im DARC e.V. wirklich zwingend notwendig?

Dieser Frage gehen immer mehr Funkamateure nach und der Mitgliederstand des DARC e.V. ist seit Jahren sinkend. Jährlich erhöhen sich Beiträge automatisch und wer nicht aufpasst, ist schon im dreistelligen Bereich des Mitgliedsbeitrages.

  • Jeder Mensch kann im Rahmen seiner erworbenen Amateurfunklizenz, dem Amateurfunkzeugnis, am weltweiten Funkverkehr der Funkamateure teilnehmen ohne das er dafür Mitglied im DARC e.V. sein muss.
  • Die Vereinszeitschrift erhält man nur als Mitglied. Es gibt allerdings auf dem freien Zeitschriftenmarkt eine Zeitschrift, den “Funkamateur”, der eher in Amateurfunkkreisen als die Alternative zur Vereinszeitschrift gesehen wird. Die Vereinszeitschrift ist somit nicht zwingend erforderlich.
  • Der DARC bietet einen  QSL-Service an. Allerdings ist inzwischen EQSL deutlich attraktiver, da die Empfangsbestätigung auf dem elektronischen Weg versendet wird und somit schnellstens den Empfänger erreicht, was der QSL-Service des DARC nicht bieten kann.
  • Die Versicherung für die Antennenanlage ist für den austretenden Funkamateur auch nicht entscheidend, denn oftmals liegt es am Verhandlungsgeschick bei der eigenen Versicherung ein interessanteres Versicherungspaket zu schnüren als das, was die Mitglieder über ihre Mitgliedschaft beim DARC e.V. erhalten.
  • Sie sind auf der Fahrt zu einer OV-Veranstaltung versichert wie, auch auf der Rückfahrt. Wenn Sie mit Ihrem Auto fahren haben Sie das bei Ihrer Versicherung versichert und für die spielt es keine Rolle, ob Sie zu einer OV-Veranstaltung oder in den Supermarkt fahren.
  • Sie können an jedem Funkwettbewerb z.B. ein Contest auch ohne die Mitgliedschaft im DARC e.V. teilnehmen und Ihr Ergebnis einreichen.
  • Der DARC e.V. hat mit Datum vom 1.Januar 2019 ein Hotel, durch die eigens gegründete HSB GmbH, in Baunatal mit der Argumentation gekauft, dass man da schon immer zur Jahreshauptversammlung hingehe. Letztendlich handelt es sich um Vereinsvermögen, dass auch aus Teilen des eingenommen  Mitgliedsbeitrages besteht. Es ist unklar, ob im Vorfeld die Bewertungen dieses Hotels in Betracht gezogen worden sind.
  • Der Mitgliedsbeitrag erhöht sich jährlich automatisch. Die Mitgliederzahlen gehen kontinuierlich zurück, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann die wenigen Mitglieder die Last nicht mehr tragen können. Trotz Neuzugänge verliert der DARC im Schnitt zwischen 600-800 Mitglieder pro Jahr. Im Jahr 2019 dürfte es nach grober Schätzung noch rund 32.000 Funkamateure im DARC geben. Dem gegenüber stehen laut Bundesnetzagentur (Stand 31.12.2018) 64.476 Amateurfunkzulassungen ohne Klubstationen, Baken, Sonderzuteilungen und Ausbildungsrufzeichen.
  • Ende 2018 wurde ein weiteres Mitglied in den Vorstand des DARC gewählt, das bereits Anfang 2019 wieder von seinem Posten zurückgetreten ist. Der Kapitän der Titanic glaubte auch bis zum Schluss das sein Schiff unsinkbar sei. 
  • Wenn Sie abschließend die ausgetreten Mitglieder fragen, ob sie irgendetwas vermissen, werden Sie die einhellige Antwort bekommen - nichts.
  • Wenn Sie fragen ob sie als Menschen 2. Klasse behandelt werden, vielleicht ja. Aber immerhin haben diese den Arsch in der Hose die richtige Entscheidung zu treffen, als jahrelang Mitläufer zu sein und sich über den OV oder DARC aufzuregen und selbst untätig sind eine Entscheidung zu treffen.